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	<title>Geschichte | eachdraidh &#8211; Clan Fraser of Lovat Association of Germany</title>
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	<title>Geschichte | eachdraidh &#8211; Clan Fraser of Lovat Association of Germany</title>
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	<item>
		<title>1. Jakobitenaufstand von 1715 &#8211; Die Belagerung von Inverness</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Clan Fraser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2021 08:41:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte | eachdraidh]]></category>
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					<description><![CDATA[1. Jakobitenaufstand von 1715 &#8211; Die Belagerung von Inverness Simon Fraser, 11. Lord Lovat, lebte mit der Aussicht im Exil, dass sein Clan und sein Land von einem Mackenzie übernommen wurden. Dieser war mit Lady Amelia Fraser of Lovat, Tochter des 9. Lord Lovat und zweite Cousine von Simon, verheiratet. Nach dem Ausbruch des Jakobitenaufstandes &#8230; <a href="https://www.fraser-of-lovat-germany.de/geschichte/2021/06/erster-jakobitenaufstand-von-1715-die-belagerung-von-inverness/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„1. Jakobitenaufstand von 1715 &#8211; Die Belagerung von Inverness“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>1. Jakobitenaufstand von 1715 &#8211; Die Belagerung von Inverness</h2>
<p>Simon Fraser, 11. Lord Lovat, lebte mit der Aussicht im Exil, dass sein Clan und sein Land von einem Mackenzie übernommen wurden. Dieser war mit Lady Amelia Fraser of Lovat, Tochter des 9. Lord Lovat und zweite Cousine von Simon, verheiratet.</p>
<p>Nach dem Ausbruch des Jakobitenaufstandes von 1715 kehrte Simon Fraser, 11. Lord Lovat, nach Schottland zurück. Obwohl er Jacobite und ein standhafter Mann war, bot er seine Dienste John Campbell, dem zweiten Herzog von Argyll, an. Dieser hatte das Oberkommando über die britischen Streitkräfte in Schottland inne. Lord Lovat nutzte es dazu sich in Schottland wiederherzustellen. Dies wäre ein schwerer Schlag für die Jakobiter, so musste ihm Argyll eine Chance geben.</p>
<p>Lord Lovat und John Forbes von Culloden, die auch die Regierung unterstützten, trafen sich in Kilravock Castle mit Hugh Rose, dem Chef des Clan Rose. Rose war ein überzeugter Verfechter der hannoverschen Regierung.</p>
<h3>Die Belagerung</h3>
<p>Lovat, Forbes und Rose bildeten ihre vereinten Kräfte auf der Seite des Flusses Ness gegenüber dem Schloss Inverness. Der Inverness Burgh Council (der die Jakobiten unterstützte) schickte einen Boten, der den Chef des Clan MacDonald von Keppoch um Hilfe bat.<br />
Die MacDonalds näherten sich den Frasern von hinten, aber Lovat schickte den Reverend Thomas Fraser von Stratherrick, um mit ihnen zu spielen. Da Keppoch MacDonald sich nicht den Weg nach Inverness erkämpfen wollte, ging er durch die Hügel nach Süden.</p>
<p>Sir John Mackenzie von Coul hatte auch eine Nachricht an den Clan Mackintosh. In der Nachricht bat er darum 500 Männer zu schicken, um die 300 Mackenzies in Inverness zu verstärken. Als Reaktion darauf befahl Lovat seinen Truppen, das Lager zu durchbrechen und südlich von Inverness aufzubrechen. Er drohte, das Land Mackintosh zu verwüsten. Die Mackintoshes zogen sich zurück und schworen, dass sie nur umzogen, um ihr Land gegen MacDonald von Keppoch zu verteidigen, und dass sie nicht an der Rebellion teilnehmen wollten.</p>
<p>Lovat hielt einen Rat unter seinen Männern mit den Whig-Lords, die eine Belagerung bevorzugten, um die Jakobiten auszuhungern. Er aber beschloss, stattdessen die Stadt anzugreifen. Bevor er jedoch einen Zug machen konnte, war Aurthur Rose, der jüngere Sohn von Rose of Kilravrock, zusammen mit seinem Bruder Robert und einer Handvoll Männern mit einem Boot nach Inverness aufgebrochen.</p>
<p>Rose von Kilravrock und Forbes von Culloden hatten die Stadt bereits von Südosten her blockiert. Als Sir John Mackenzie von dem bevorstehenden Angriff erfuhr, nahm er im Tolbooth, einem starken Gebäude im Zentrum der Stadt, Stellung. Arthur Rose hatte einen Wachmann mit seiner Pistole im Dunkeln überrascht und ihn benutzt, um die Tür des Wachhauses zu öffnen. Rose versuchte hereinzustürmen, aber die Wache gab Alarm. Da er ein Feind war, wurde Rose in der Tür zerquetscht und in dieser Position von den Mackenzies erschossen. Er war der einzige tote bei der Belagerung.</p>
<p>Am nächsten Tag stimmte Sir John Mackenzie von Coul zu, Inverness unter der Bedingung zu übergeben, dass er sich dem Earl of Mar, Führer der jakobitischen Armee, anschließen durfte. Sir John Mackenzie und seine Männer flohen sofort in ihren Booten vom Pier von Inverness. Sie ließen in Eile ihr ganzes Gepäck zurück, um den Kontakt mit den sich nähernden Frasers zu vermeiden.</p>
<h3>Nachbereitung</h3>
<p>Am 12. November 1715 besetzten die Hannoveraner Inverness. Simon Fraser, 11. Lord Lovat, marschierte in die Stadt ein, unterstützt von 800 Männern vom Clan Grant und 400 Männern vom Clan Munro. Lovat verließ Inverness am 15. November 1715, nachdem Sir Robert Munro, der 6. Baronet, zum Gouverneur der Stadt ernannt worden war.</p>
<p>Für einige Zeit wurde die Entwaffnung der Rebellen durch ein Munro-Kommando unter seinem jüngeren Bruder George Munro, 1. von Culcairn, unterstützt. Am 10. März 1716 unterzeichnete Georg I. von Großbritannien ein Dokument, das Simon Fraser, 11. Lord Lovat, zum ersten Mal seit zwanzig Jahren als freies, rechtmäßiges und britisches Subjekt bestätigte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine interessante Geschichte, die den &#8222;Alten Fuchs&#8220; genau darstellt. Er windet sich hin und her um das beste für sich und seinen Clan heraus zu holen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das 17. Jahrhundert und der Bürgerkrieg</title>
		<link>https://www.fraser-of-lovat-germany.de/geschichte/2020/02/das-17-jahrhundert-und-der-buergerkrieg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clan Fraser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Feb 2020 19:59:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte | eachdraidh]]></category>
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					<description><![CDATA[1645 Die Schlacht von Auldearn 1645, in der Schlacht von Auldearn, in Nairnshire, widersetzte sich der Clan dem königlichen Führer James Graham, 1. Marquess of Montrose, und kämpfte unter einem Fraser of Struy (aus einem kleinen Dorf an der Mündung von Glen Strathfarrar). Die Schlacht brachte 87 Fraser-Witwen hervor. Ein Gedicht über die Schlacht lautet: &#8230; <a href="https://www.fraser-of-lovat-germany.de/geschichte/2020/02/das-17-jahrhundert-und-der-buergerkrieg/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Das 17. Jahrhundert und der Bürgerkrieg“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>1645 Die Schlacht von Auldearn</h2>
<p>1645, in der Schlacht von Auldearn, in Nairnshire, widersetzte sich der Clan dem königlichen Führer James Graham, 1. Marquess of Montrose, und kämpfte unter einem Fraser of Struy (aus einem kleinen Dorf an der Mündung von Glen Strathfarrar). Die Schlacht brachte 87 Fraser-Witwen hervor. Ein Gedicht über die Schlacht lautet:</p>
<blockquote><p>&#8222;Hier tötet Fraser Fraser, ein Browndoth tötet einen Browndoth.<br />
ein Bold einen Bold einen Bold, und Lieth&#8217;s von Lieth wurde gestürzt.<br />
Ein Forbes gegen ein Forbes und ihre Doeth stehen,<br />
Und Drummonds kämpfen mit Drummonds Hand in Hand.<br />
Dort verursacht der Dith Magill den Tod eines Magills,<br />
und Gordon hat die Kraft von Gordon, es zu versuchen.<br />
Oh! Schottland, waren sie doch verrückt? Abseits deiner eigenen einheimischen Schlucht.<br />
So viel bis jetzt, dass du noch nie zuvor vergossen hast.&#8220;</p></blockquote>
<h2>1649 Die zweite Belagerung von Inverness</h2>
<p>1649 griff der Clan Fraser of Lovat unter Oberst Hugh Fraser zum zweiten Mal das Schloss Inverness an, diesmal während eines royalistischen Aufstandes, zusammen mit John Munro von Lemlair, Thomas Urquhart und Thomas Mackenzie von Pluscardine. Sie alle waren gegen die Autorität des Parlaments, griffen die Stadt an und nahmen die Burg in der Belagerung von Inverness (1649) ein. Dann vertrieben sie die Garnison und errichteten die Befestigungen. Auf dem Weg der parlamentarischen Kräfte unter der Führung von General Leslie zogen sich die Clans jedoch zurück nach Rossshire.</p>
<h2>Weitere Konflikte zwischen 1650 und 1689</h2>
<p>Im Laufe des nächsten Jahres fanden mehrere Scharmützel zwischen diesen Parteien statt. Während der Belagerung von Inverness <strong>(1650)</strong> verteidigten die Covenanter Frasers of Lovat unter Sir James Fraser von Brea erfolgreich Inverness Castle gegen die Royalisten.</p>
<p><strong>1650</strong>, in der Schlacht von Dunbar, kämpfte der Clan Fraser gegen die Truppen von Oliver Cromwell. Doch die Bündnispartner wurden besiegt.</p>
<p><strong>1651</strong> trat der Clan Fraser der Armee Karls II. in Stirling bei. Sie kämpften in der Schlacht von Worcester, wo die Armee des Königs von Oliver Cromwells New Model Army besiegt wurde.</p>
<p><strong>1689</strong> setzte die Glorreiche Revolution den römisch-katholischen König James VII. als Monarch von England ab und ersetzte den König durch seine protestantische Tochter Mary, ihrem Mann und Cousin William von Orange. Eilig daraufhin wurde im März in Edinburgh eine Konvention der Stände einberufen, die William &amp; Mary als gemeinsame Monarchen von Schottland unterstützte. Doch zu weiten Teilen Schottlands, insbesondere in den Highlands, galt James immer noch als der rechtmäßige, legitime König.</p>
<p>Am <strong>16. April 1689</strong> hob John Graham von Claverhouse, Vicunt of Dundee, später bekannt als Bonnie Dundee, den königlichen Rang des kürzlich abgesetzten Königs James VII. auf der Anhöhe des Dundee Law an. Viele der Highland-Clans sammelten sich schnell an seiner Seite. Der Chief des Clan Fraser, Hugh Fraser, versuchte, die Mitglieder seines Clans davon abzuhalten, sich dem Aufstand anzuschließen, ohne Erfolg: Der Clan marschierte ohne ihn und kämpfte in der Schlacht von Killiecrankie.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Clankonflikte im 15. und 16. Jahrhundert</title>
		<link>https://www.fraser-of-lovat-germany.de/geschichte/2019/09/clankonflikte-im-15-und-16-jahrhundert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clan Fraser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Sep 2019 12:10:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte | eachdraidh]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie die meisten Highlander waren auch die Frasers unzählige Male in Clan-Kriege verwickelt, insbesondere gegen die Macdonalds. Zwei gälische Kriegsschreie der Frasers wurden allgemein anerkannt. Der erste, &#8222;Caisteal Dhuni&#8220; (Castle Dounie/Downie) bezieht sich auf die Stammburg und den Clan-Sitz, der einst in der Nähe des heutigen Beaufort Castle existierte. Die zweite ist &#8222;A Mhòr-fhaiche&#8220; (Das &#8230; <a href="https://www.fraser-of-lovat-germany.de/geschichte/2019/09/clankonflikte-im-15-und-16-jahrhundert/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Clankonflikte im 15. und 16. Jahrhundert“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie die meisten Highlander waren auch die Frasers unzählige Male in Clan-Kriege verwickelt, insbesondere gegen die Macdonalds. Zwei gälische Kriegsschreie der Frasers wurden allgemein anerkannt. Der erste, <em>&#8222;Caisteal Dhuni&#8220;</em> (Castle Dounie/Downie) bezieht sich auf die Stammburg und den Clan-Sitz, der einst in der Nähe des heutigen Beaufort Castle existierte. Die zweite ist <em>&#8222;A Mhòr-fhaiche&#8220;</em> (Das große Feld).</p>
<h2>
1429 &#8211; Die Schlacht von Mamsha.</h2>
<p>1429 belagerte Alexander von Islay (Graf von Ross, Chief des Clan Donald) Inverness Castle und brannte die Stadt Inverness bis auf den letzten Stein nieder. Hugh Fraser behinderte 1429 eine Passage durch sein Territorium und veranlasste Alexander von Islay einen Umweg zu nehmen.<br />
Der <em>&#8222;Herr der Inseln&#8220;</em> war entschlossen, den Fraser Chief zu bestrafen. Er machte sich von Lochaber aus auf den Weg und hinterließ seine Krieger in Inverness. Diese sollten Vergeltungsmaßnahmen gegen Fraser und seine Gefolgschaft ausüben. Die Truppen wurden von Tag zu Tag mit neuen Ankömmlingen aus dem Westen verstärkt, bis er selbst hinzukam, um Fraser&#8217;s Burg zu belagern. Die Frasers waren jedoch zu viele und griffen die MacDonalds in der Nähe von Lovat an. Aufgrund der sich entgegenstellenden Übermacht der Frasers waren die MacDonalds gezwungen, die Belagerung aufzugeben und sich zurückzuziehen.<br />
Während des Marsches der MacDonalds fanden mehrere Gefechte statt. Als sie das Moor von Caiplich (einige Meilen westlich von Inverness entfernt) erreichten, hielten sie an um der Bucht zu kämpfen. Die MacDonalds kämpften mit Mut und Entschlossenheit, aber ohne Erfolg und wurden von den Frasern besiegt. Sie wurden besiegt und komplett von den Frasern vertrieben.<br />
Die Krieger des Clan MacDonald waren lange Zeit danach nicht bereit sich in den Frieden und die Ruhe des Fraser-Landes in Inverness-shire, das als The Aird bekannt war einzumischen.</p>
<h2>
1544 &#8211; Die Schlacht der Hemden (Blar-na-Léine | Battle of the Shirts)</h2>
<p>Die Frasers unterstützten als Teil einer großen Koalition einen Sohn des fünften Chiefs, Ranald Gallda (der Fremde), den die MacDonalds für unannehmbar hielten.<br />
Der Earl of Argyll intervenierte und weigerte sich, die beiden Streitkräfte eingreifen zu lassen. Aber auf ihrem Heimweg wurden 300 Frasers von 500 MacDonalds überfallen. Nur fünf Frasers und acht MacDonalds sollen die Schlacht überlebt haben. Sowohl der Clanchief Hugh Fraser, der dritte Lord Lovat, als auch sein Sohn gehörten zu den Toten und wurden im Priorat Beauly begraben.</p>
<p><span style="color: #ffcc00;"><a style="color: #ffcc00;" href="https://www.fraser-of-lovat-germany.de/geschichte/2019/03/battle-of-the-shirts/">Hier geht es zur kompletten Geschichte</a></span></p>
<h2>
1562 &#8211; Die erste Belagerung von Inverness</h2>
<p>Bei der Belagerung von Inverness 1562 unterstützte der Clan Fraser of Lovat Lady Mary, die Königin der Schotten. Als sie von der Gefahr ihres Herrschers hörten, strömten eine große Anzahl der bedeutendsten Schotten um Lady Mary herum. Besonders die im nördlichen Teil Schottlands wohnenden Frasers und Munros, die als die tapfersten der Clans angesehen wurden. Diese beiden Clans nahmen Inverness Castle für die Königin ein.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Boll O&#8216; Meal</title>
		<link>https://www.fraser-of-lovat-germany.de/geschichte/2019/07/boll-o-meal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clan Fraser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jul 2019 13:22:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte | eachdraidh]]></category>
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					<description><![CDATA[Zu der Zeit von Simon Fraser, dem 11. Lord Lovat gab es eine weitere Methode, mit der die Zahl der Anhänger des Clans erhöht werden konnte. Sie bestand darin arme Eltern mit einem &#8222;Boll o&#8216; Meal&#8220; (Beutel oder Kelle voll Getreide) zu bestechen. Es ging darum den eigenen Nachnamen durch den Nachnamen des Clans zu &#8230; <a href="https://www.fraser-of-lovat-germany.de/geschichte/2019/07/boll-o-meal/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Boll O&#8216; Meal“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zu der Zeit von <a href="https://www.fraser-of-lovat-germany.de/geschichte/2019/06/simon-fraser-lord-lovat-der-alte-fuchs/">Simon Fraser, dem 11. Lord Lovat</a> gab es eine weitere Methode, mit der die Zahl der Anhänger des Clans erhöht werden konnte.<br />
Sie bestand darin arme Eltern mit einem <em>&#8222;Boll o&#8216; Meal&#8220;</em> (Beutel oder Kelle voll Getreide) zu bestechen. Es ging darum den eigenen Nachnamen durch den Nachnamen des Clans zu ersetzen.<br />
Demnach erklärt sich eine Person, oder ein ganzer Clan, welcher auf dem Gebiet oder in der nähe eines anderen Clans lebt dazu bereit, in Anerkennung und Dankbarkeit für den Schutz und Unterstützung den jeweiligen Namen anzunehmen.</p>
<p>Ein alltägliches Sprichwort um Beauly illustriert dies wie folgt: <em>&#8222;Frisealach am boll a mine&#8220; (&#8222;Frasers of the boll of meal&#8220;)</em>. Der Ursprung des Sprichworts deutet darauf hin, dass auch einige Bissets aus diesem Grund ihren Namen von Bisset in Fraser geändert hatten. Es gibt weitere Aufzeichnungen darüber, dass auch Mitglieder der Familien Farquharsons, Forbeses und Gordons durch diese Art zu Frasers wurden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In der heutigen Zeit ist es eine große Ehre den Nachnamen des Clans in seinem eigenen tragen zu dürfen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Simon Fraser, Lord Lovat &#8222;Der alte Fuchs&#8220;</title>
		<link>https://www.fraser-of-lovat-germany.de/geschichte/2019/06/simon-fraser-lord-lovat-der-alte-fuchs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clan Fraser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jun 2019 19:38:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte | eachdraidh]]></category>
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					<description><![CDATA[Simon Fraser wurde als &#8222;der alte Fuchs&#8220;, &#8222;der Fuchs&#8220; oder &#8222;der hinterhältigste Mann Schottlands&#8220; beschrieben. Diese Beinamen waren weitgehend gerechtfertigt und er war sicherlich einer der farbenfrohen Charaktere der Highlands. Fraser of Lovat Chiefs wurden in Anerkennung ihrer Abstammung von Sir Simon Fraser, der 1333 in der Schlacht von Halidon Hill getötet wurde, als &#8222;MacShimi&#8220; &#8230; <a href="https://www.fraser-of-lovat-germany.de/geschichte/2019/06/simon-fraser-lord-lovat-der-alte-fuchs/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Simon Fraser, Lord Lovat &#8222;Der alte Fuchs&#8220;“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Simon Fraser wurde als &#8222;der alte Fuchs&#8220;, &#8222;der Fuchs&#8220; oder &#8222;der hinterhältigste Mann Schottlands&#8220; beschrieben. Diese Beinamen waren weitgehend gerechtfertigt und er war sicherlich einer der farbenfrohen Charaktere der Highlands. Fraser of Lovat Chiefs wurden in Anerkennung ihrer Abstammung von Sir Simon Fraser, der 1333 in der Schlacht von Halidon Hill getötet wurde, als &#8222;MacShimi&#8220; (Sohn von Simon) bezeichnet. Er war der 11. Lord Lovat und verurteilter Jakobiten-Rebell. Für das Verbrechen des Verrats wurde Fraser auf dem Tower Green in London enthauptet. Der korpulente Lovat hat den unglücklichen und unerwünschten Ruf, der letzte Mann zu sein, der im Vereinigten Königreich öffentlich enthauptet wurde.</p>
<p>Viele von Frasers Eskapaden konzentrierten sich auf seinen Wunsch, den Titel des Lord Lovat zu erlangen. Er sah darin sein Recht, da er der Sohn des 10. Lords Lovat war. Aber so einfach war es nicht. Simons Vater wurde erst posthum, drei Jahre nachdem der vorherige Lord, Simons Cousin, gestorben war, als Lord Lovat anerkannt. Die Nachfolge wurde jedoch durch einen Rivalen erschwert, die weibliche Erbin des 9. Lords. Tatsächlich wurde Amelia selbst später für einige Zeit als Baronin Lovat anerkannt. Simons erstes raffiniertes Vorhaben war es, mit der jungen Amelia durch zu brennen. Eine Idee für die sie parteiisch schien. Das geschah aber nie und Simon wandte seine teuflischen Absichten stattdessen an ihre Mutter. Er entfürte einfach die ältere Lady Amelia Lovat. Sein verzweifeltes Ziel war es, sie gewaltsam zu heiraten um den Titel zu erlangen. Eine Zeremonie wurde durchgeführt und die Ehe angeblich vollzogen, als Simons Ghillys das Mieder der Dame mit ihren Dirks schlitzten. Währenddessen spielten seine Piper um ihre Schreie zu übertönen.</p>
<p>Bald darauf, nachdem Simon die Wut von Amelias Familie geweckt hatte, musste er aus dem Land fliehen. Fraser verbrachte die nächsten sechs Jahre auf dem Kontinent, reiste herum und besuchte regelmäßig den jakobitischen Hof. Fraser, der nie eine Gelegenheit versäumte seine eigenen Pläne voranzutreiben, nutzte die Gelegenheit, zum Katholizismus zu konvertieren, und bedankte sich bei denen, die die Stewart-Frage unterstützten. Er scheint seine Talente für Intrigen und Doppelzüngigkeit während seines Aufenthaltes in St. Germain, Frankreich, geschärft zu haben und hat sogar Pläne für einen möglichen Aufstieg in Schottland aufgestellt. Es ist fair zu sagen, dass Fraser mit dem Master of Gray um den Titel des schottischen Machiavelli konkurrierte. Françoise d&#8217;Aubigné, Marquise de Maintenon und die zweite Frau von König Ludwig XIV. von Frankreich, bezeichnete MacShimi einmal als &#8222;un homme ravissant&#8220; (&#8222;ein hinreißender Mann&#8220;) &#8211; ja, er war in seinen dreißiger Jahren (er wurde um 1667 geboren) weitaus lässigerer als seine späteren Bilddarstellungen.</p>
<p>Fraser kehrte 1703 nach Schottland zurück mit dem Plan den 1. Herzog von Atholl, den Bruder seiner &#8222;Braut&#8220;, zu kompromittieren. Er versuchte immer noch, den begehrten Titel zu gewinnen. Die Ehe war jedoch inzwischen annulliert und Amelia hatte wieder geheiratet. Seine Pläne, Atholl als Jakobiter zu belasten, wurden vereitelt und Simon kehrte auf seine Ländereien zurück. Seine List erstreckte sich auch darauf, den König zu bitten, ihn zum Herzog von Fraser zu machen &#8211; dem Preis seiner Loyalität &#8211; gleichzeitig mit seinen Versuchen, sich bei den Hannoveranern in London einzuschmeicheln. All das hätte Patrick, den Master of Grey, wie einen Anfänger aussehen lassen!</p>
<p>Als Simon 1715 zum Aufstand kam, blieb er der Schusslinie fern und nutzte die Gelegenheit, indem er sich in den abgelegenen Gebieten der besiegten Jakobiter bediente. Danach, während des Aufstandes von 1719, setzte er seine Verschwörung fort und versprach zunächst dem Earl of Seaforth, dass er die Frasers für den König aufstellen würde. Er gab dann dem Clan den Befehl, sich der Aufstellung zu widersetzen. Nachdem er herausbekommen hat, das er verraten wurde, gelang es ihm irgendwie sich wieder einmal aus Schwierigkeiten herauszuretten.</p>
<p>Schließlich gewann er, unterstützt durch seine List, 1730 einen langwierigen Rechtsstreit und damit den Titel des 11. Lord Lovat. Erstaunlicherweise setzte sich sein unverbesserlicher Doppel-Handel fort. Er unterhielt weiterhin Verbindungen mit der Krone und unterstützte die Jakobiten. Dann kam die Zeit in der er sich sorgfältig nach allen Seiten absicherte. Dies tat er, bevor er sich dann doch nachträglich den Rebellen anschloss. Am Ende ein fataler Fehler, der ihn den Kopf kostete. Zuerst schrieb er an den Lord Advocate of Scotland und bezog sich auf Charles Edward Stuart als &#8222;Diesen verrückten und unberechenbaren Herrn&#8220; und bot seine Unterstützung für die Regierung an. Dann, innerhalb weniger Tage, schrieb er auch an Prinz Charles in Edinburgh. Schließlich trat er für den Prinzen ein und entsandte ein Regiment von zwei Bataillonen (insgesamt etwa 500 Mann) unter dem Kommando seines ältesten Sohnes, des Masters of Lovat.</p>
<p>Als er von der Niederlage in Culloden hörte, soll er gesagt haben: &#8222;Keiner außer einem Verrückten hätte an diesem Tag gekämpft&#8220;. In der Nacht nach der Niederlage trafen sich Lovat und Bonnie Prince Charlie zum einzigen Mal. Als Charlie floh und versuchte, der Gefangennahme zu entgehen, riet Lovat ihm nach Frankreich zurückzukehren und es an einem anderen Tag zu versuchen. Lovat selbst floh auf eine Insel am Morarsee, wo Captain Fergusson seine Gefangennahme beanspruchte. Wenn Sie sich den alten und gebrechlichen MacShimi vorstellen können, einen grotesk korpulenten Mann, der sich in einem hohlen Baum versteckt. Dieser erbärmliche Anblick verriet den Verschwörer. Er wurde zum Tower of London gebracht, wo er bis zu seinem Prozess im darauffolgenden März in der Westminster Hall blieb.</p>
<p>Während seines Prozesses führte sich Lovat mit Würde und saß sogar für das berüchtigte Porträt von Hogarth. Die Enthauptung erfolgte am 9. April 1747. In einer letzten ironischen Wendung brach eine der hölzernen Tribünen ein, die den Londonern zur Beobachtung seiner Hinrichtung zur Verfügung gestellt wurden. So kam es vor seinem eigenen Tod zu mehreren toten Briten.</p>
<pre>Im Original von <a href="https://iainthepict.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ian Colville</a>
Übersetzung: Michael M. für Clan Fraser of Lovat Association of Germany</pre>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Schlacht von Happrew</title>
		<link>https://www.fraser-of-lovat-germany.de/geschichte/2019/06/die-schlacht-von-happrew/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clan Fraser]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jun 2019 18:12:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte | eachdraidh]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Schlacht von Happrew fand am oder um den 20. Februar 1304 statt. An diesem Tag im Schaltjahr 1304 wurden die restlichen der Männer, die mit Wallace gekämpft hatten, in Wehrbereitschaft versetzt. Sie mussten sich eine Truppe von mehreren hundert Rittern verteidigen, die dem englischen König Edward I. treu ergeben waren. Dies geschah während des &#8230; <a href="https://www.fraser-of-lovat-germany.de/geschichte/2019/06/die-schlacht-von-happrew/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Die Schlacht von Happrew“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schlacht von Happrew fand am oder um den 20. Februar 1304 statt. An diesem Tag im Schaltjahr 1304 wurden die restlichen der Männer, die mit Wallace gekämpft hatten, in Wehrbereitschaft versetzt. Sie mussten sich eine Truppe von mehreren hundert Rittern verteidigen, die dem englischen König Edward I. treu ergeben waren. Dies geschah während des so genannten &#8222;Ersten Krieges der schottischen Unabhängigkeit&#8220;, nachdem Puir Wullie aus Frankreich zurückgekehrt war.</p>
<p>Laut dem Roman &#8222;The Lion at Bay&#8220; von Robert Low, hat die Schlacht am Sonntag, den 2. Februar 1304 stattgefunden. Dies ist der Tag des Kerzenfests, dem Fest der Reinigung der Heiligen Jungfrau Maria und der Darstellung des Jesus Kindes. Der Krieg respektiert keine christliche Tradition, denn traditionell war die Kerze am 40. Tag der Weihnachts-Epiphanie ein unglücklicher Tag für einen Kampf. Zweifellos entschied sich Low deshalb für den zweiten, um die Zeitlinie seiner Erzählung passend zu gestalten.</p>
<p>Die meisten Quellen verweisen auf ein späteres Datum, gegen Ende Februar 1304. Der Calendar of Documents Relating to Scotland, II, no. 1432 [Edinburgh, 1881, ed. J. Bain] hat ihn chronologisch nach der Kapitulation der Comyn und anderer in Perth am 9. Februar gesetzt. Damit findet die Schlacht Ende des Monats statt, als Longshanks eine berittene Truppe unter Sir John de Segrave auf eine Erkundungsmission im Selkirk Forest schickte. Dies erfolgte mit der Absicht, Wallace, Sir Simon Fraser und ihre Patrioten zu inhaftieren.</p>
<p>Die gleiche Quelle hat der englische König am 3. März in Aberdour, der &#8222;Ihren Fleiß in seinen Angelegenheiten&#8220; lobt. Er bittet sie das Geschäft, &#8222;&#8230;dass sie so gut begonnen haben, abzuschließen und die Angelegenheiten zum Abschluss zu bringen, bevor sie diese Seite verlassen.&#8220; Daraus lässt sich schließen, dass die Schlacht irgendwann zwischen dem 9. Februar und dem 3. März stattfand. Man kann auch folgern, dass de Segrave nicht ganz erfolgreich war, d.h. er hatte weder Wallace noch Fraser gefangen genommen.</p>
<p>Die Schlacht von Happrew begann als die englische Streitmacht die Guerilla-Bande von Wallace und Fraser entdeckte. Auch wenn die beiden Oberhaupte der schottischen Seite es schafften zu entkommen und zu verstecken, führte die Schlacht zu einer Niederlage der Schotten. Leider gibt es keinerlei genaue Informationen über den Verlauf der Schlacht. Wer zuerst wen angegriffen hat und welche Formationen auf beiden Seiten eingesetzt wurden kann daher nicht nachvollzogen werden.</p>
<p>Andrew Fisher hat, in seiner Biographie mit dem Titel &#8222;Simply William Wallace&#8220;, die Schlacht ein paar Mal erwähnt, aber keine neuen Details gefunden. Es ist lediglich wie bereits oben beschrieben, dass die Schotten besiegt wurden, Wallace und Fraser aber entkamen. In &#8222;William Wallace Braveheart&#8220;, von James Mackay wird die Schlacht als &#8222;eine blutige Begegnung&#8220; und die englische Armee als &#8222;groß&#8220; beschrieben. Mackay fährt fort und erklärt, dass Happrew William Wallace&#8217;s letzte Schlacht war. Mackay enthüllt eine tückische Kehrseite der Geschichte und erklärt auch, dass Wallace im Vorfeld der Schlacht von einem anderen Schotten, einem John of Musselburgh, aufgespürt wurde. Dieser erhielt als Belohnung zehn Schillinge aus Longshanks Hand.</p>
<p>Ein weiterer Schotte, der sich an diesem Tag schämen musste, war Sir Robert de Bruce, der zukünftige König. Sir Robert war, trotz seiner direkten Ansprüche auf den Thron von Schottland, im englischen Anteil unter de Segrave. Zu dieser Zeit war de Bruce einige Jahre lang in Edwards Diensten tätig. Tatsächlich war ihm das Kommando über die Garnison im Schloss Ayr übertragen worden.</p>
<p>Für Sir John de Segrave, 2. Baron Segrave, war die Schlacht von Happrew bereits die zweite Begegnung mit dem schottischen Widerstand. Ein Jahr zuvor, in der Schlacht von Roslin, wurde de Segrave schwer verletzt. Er wurde von einer Gruppe von Patrioten unter dem Kommando von Sir Simon Fraser und Sir John Comyn, Lord of Badenoch, zusammen mit zwanzig anderen Rittern gefangen genommen. Vor allem zu dieser Zeit war Comyn weitaus mehr als ein Patriot von de Bruce, der bis zu seiner Kapitulation am 9. Februar gegen die Engländer kämpfte.</p>
<p>Unglücklicherweise für Wallace, wurde de Segrave bei Roslin gerettet und erholte sich schnell genug, um ein Jahr später die Suche zu leiten. Nach Happrew war de Segrave bei der Belagerung von Stirling Castle (24. Juli 1304) mit von der Partie. Bei der Abreise von Edward dem 1. wurde de Segrave in Schottland südlich des River Forth zum Justiziar und Kapitän ernannt. Nach dem Verrat und der Gefangennahme von William Wallace begleitete de Segrave ihn persönlich nach London. Nach Wallaces Tod war de Segrave der Mann, der die gevierteilten Teile seines Körpers zurück nach Schottland brachte.</p>
<p>Die Schlacht von Happrew fand auf Sir Simon Frasers Heimatgebiet statt. Genau gesagt in der Nähe von Stobo nahe Peebles am Lyne Water, einem Nebenfluss des River Tweed, in der ehemaligen Grafschaft Peeblesshire, dem heutigen Bezirk Tweeddale.</p>
<p>Wikipedia verweist auf die Schlacht, in der es um &#8222;Ein Chevauchée englischer Ritter&#8220; ging. Die gleiche Quelle beschreibt jedoch eine Chevauchée als eine Schlachtmethode der mittelalterlichen Kriegsführung. Auf jeden Fall ist es wahrscheinlich, dass die Truppe des Besatzungseindringlings, angeführt von Sir John de Segrave, Hunderte von Männern zählt, während Wallace und Fraser vielleicht nur fünfzig Männer angeführt haben.</p>
<pre>Im Original von <a href="https://iainthepict.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ian Colville</a>
Übersetzung: Michael M. für Clan Fraser of Lovat Association of Germany</pre>
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		<title>Battle of the Shirts</title>
		<link>https://www.fraser-of-lovat-germany.de/geschichte/2019/03/battle-of-the-shirts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Clan Fraser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Mar 2019 14:51:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte | eachdraidh]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Schlacht der Hemden (Battle of the Shirts), auch bekannt als die Schlacht von Kinlochlochy, fand am 15. Juli 1544 auf dem so genannten Blar na Léine oder dem Field of the Shirts in der Nähe des Loch Lochy statt. Das Battle of the Shirts wurde im Sommer 1544 zwischen den Protagonisten John of Moidart &#8230; <a href="https://www.fraser-of-lovat-germany.de/geschichte/2019/03/battle-of-the-shirts/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Battle of the Shirts“ </span>weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schlacht der Hemden (Battle of the Shirts), auch bekannt als die Schlacht von Kinlochlochy, fand am 15. Juli 1544 auf dem so genannten Blar na Léine oder dem Field of the Shirts in der Nähe des Loch Lochy statt.</p>
<p>Das Battle of the Shirts wurde im Sommer 1544 zwischen den Protagonisten John of Moidart (Iain Moydertach), Chief des Clan Ranald, unterstützt von den Macdonalds, Camerons auf der einen und Hugh, 3. Lord Lovat, dem MacShimi Chief des Clan Fraser of Lovat mit Verbündeten auf der anderen Seite, ausgetragen. Die Frasers kehrten zusammen mit ihren Verbündeten, den Grants, entlang des Great Glen nach Hause zurück. Sie hatten zuvor der Armee des Earl of Huntly geholfen die Highlander am vorrücken zu hindern.</p>
<p>Angeblich war das Battle of the Shirts die größte und blutigste Schlacht zwischen den Stämmen, die je geschlagen wurde. Es waren fast tausend Männer die im Nahkampf kämpften, wobei die Fraser-Truppe fast vollständig ausgelöscht wurde. Das Battle of the Shirts wurde so genannt, weil sie an einem heißen Tag im Juli stattfand und beide Seiten ihre Kilts und Blades abwarfen, um nur in ihren Hemden zu kämpfen.</p>
<p>Nach dem Tod von Jakobus dem 5. und während Maria, der Königin der Schotten, folgte in den Highlands eine Zeit der Turbulenzen und Unterdrückung. Begleitet wurde dies von Szenen der Wildheit und Gesetzlosigkeit. Der Clan Ranald war besonders aktiv in diesen widerspenstigen Aktivitäten. Seine langjährige gegenseitige Feindschaft mit den Frasers wurde durch die Vereinnahmung von Lord Lovats Schwager Ranald MacAllan von Moidart (bekannt als Ranald Gallda, &#8222;der Fremde&#8220;) und durch seinen Cousin John MacRanald von Moidart verstärkt. Die interne Kriegsführung unter den Clans war weit verbreitet und brauchte normalerweise keinen allzu großen Funken, damit ein Konflikt beginnen konnte. Ranald Gallda hatte die Führung des Clan Ranald beansprucht, aber nachdem er von den MacDonalds als &#8222;Ranald der Hühner&#8220; verspottet wurde entlassen.</p>
<p>1531 war John von Moidart nach dem Tod (einige sagen Tötung) des sechsten Häuptlings, Alasdair, legitimer Anführer des Clan Ranald geworden. Nach einer Zeit, in der Johannes inhaftiert und entkommen war und Ranald als &#8222;Ranald der Hühner&#8220; ausgelacht wurde, bekräftigte John 1542 seine Autorität. Zwei Jahre später hatten John of Moidart und seine Gefährten Ewen Mlenson und Ronald M&#8217;Coneilglas, bei der Ausweitung ihrer territorialen Ansprüche das ganze Land Urquhart und Glenmorriston verwüstet und geplündert. Infolgedessen machte der Earl of Arran als Regent den Earl of Huntly und den Earl of Argyll zum Generalleutnant aller Highlands und Lieutenant of Argyle bzw. der Inseln, um den Frieden in der Region wiederherzustellen.</p>
<p>Der Earl of Huntly stellte eine große Armee auf, bestehend aus Macintoshes, Grants und Frasers und marschierte im Mai 1544 gegen Clan Ranald und Clan Cameron. Unterdessen war es dem Earl of Argyll gelungen, viele der einfallenden Macdonalds und ihre Verbündeten davon zu überzeugen, sich aus den eroberten Gebieten in Badenoch zurückzuziehen und in ihre eigenen westlichen Gebiete zurückzukehren. Diese Art nahm Huntlys Segeln den Wind. Er zog sich zurück und verließ die Frasers und Grants, um in sein eigenes Land zurückzukehren.</p>
<p>Auf seinem Rückweg kam Lord Lovat jedoch in Letterfinlay an und wurde informiert, dass Clan Ranald auf dem Vormarsch war, um ihn abzufangen. Sobald er das nördliche Ende von Loch Lochy erreichte, bemerkte er die Macdonalds, etwa fünfhundert Mann stark, die aus dem Westen herabstiegen. Lovat hatte keine Wahl, er konnte den Kampf weder ablehnen noch vermeiden.</p>
<p>Zum Auftakt der Schlacht fand eine Art Gefecht mit Pfeil und Bogen statt, bis beide Seiten ihren Schaftbestand aufgebraucht hatten. Die Kämpfer zogen dann ihre Schwerter und stürzten sich mit tödlicher Absicht aufeinander. Es wird gesagt, dass Cameron-Bogenschützen kopfüber in den Kampf stürzten, ihre verbrauchten Pfeile zurückholten und wieder auf die Frasers feuerten, diesmal mit tödlicher, punktgenauer Genauigkeit.</p>
<p>Das Blutbad war schrecklich und nur wenige entkamen auf beiden Seiten. Nur die Dunkelheit der Nacht setzte den Kämpfen ein Ende. Lord Lovat wurde tot auf dem Feld zurückgelassen, auch sein ältester Sohn wurde tödlich verletzt. Er starb drei Tage später, nachdem er gefangen genommen wurde. Nach der in Clanaufzeichnungen überlieferten Tradition blieben nur vier der Frasers und zehn des Clan Ranald am Leben. Es scheint sicher, dass die Frasers am schlimmsten davongekommen sind, da fast die gesamte fähige männliche Bevölkerung verloren ging. Die Legende besagt, dass achtzig der verstorbenen Fraser-Männer schwangere Frauen zu Hause gelassen haben, von denen jede einen kleinen Jungen zur Welt brachte und so den Clan vor dem Aussterben bewahrte.</p>
<p>Als dem Earl of Huntly die Nachricht von der Schlacht überbracht wurde, kehrte er mit einer Armee nach Lochaber zurück und nahm viele der führenden Männer der feindlichen Stämme fest, darunter Ewen Cameron, der 1547 hingerichtet wurde. John of Moidart überlebte jedoch nicht nur die Schlacht, er entkam auch der Vergeltung, indem er auf die Inseln floh. Später, während der Abwesenheit des Earl of Huntly in Frankreich, kehrte John zurück und nahm seine ungeordneten Taten wieder auf.</p>
<p>Einige Leute sagen, dass &#8222;Blar na Léine&#8220; nur eine Verfälschung von &#8222;Blar na Leana&#8220; ist, was das &#8222;Feld der sumpfigen Wiese&#8220; bedeutet. Die Schlacht wurde möglicherweise auch an einem Ort geschlagen, der in der Tat als &#8222;Sumpfwiese&#8220; bekannt war. Nach der Schlacht wurde sie in Bezug auf die Art und Weise des Kampfes als &#8222;Blar na Léine&#8220; oder &#8222;Feld der Hemden&#8220; gefeiert. In gewisser Weise hätten jedoch viele Schlachten der Highlander so genannt werden können. So war es die Gewohnheit aber auch praktisch, die charakteristischen aber schwerfälligen Kleidungsstücke abzuwerfen.</p>
<pre>Im Original von <a href="https://iainthepict.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ian Colville</a>
Übersetzung: Michael M. für Clan Fraser of Lovat Association of Germany</pre>
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