Zu der Zeit von Simon Fraser, dem 11. Lord Lovat gab es eine weitere Methode, mit der die Zahl der Anhänger des Clans erhöht werden konnte.
Sie bestand darin arme Eltern mit einem „Boll o‘ Meal“ (Beutel oder Kelle voll Getreide) zu bestechen. Es ging darum den eigenen Nachnamen durch den Nachnamen des Clans zu ersetzen.
Demnach erklärt sich eine Person, oder ein ganzer Clan, welcher auf dem Gebiet oder in der nähe eines anderen Clans lebt dazu bereit, in Anerkennung und Dankbarkeit für den Schutz und Unterstützung den jeweiligen Namen anzunehmen.

Ein alltägliches Sprichwort um Beauly illustriert dies wie folgt: „Frisealach am boll a mine“ („Frasers of the boll of meal“). Der Ursprung des Sprichworts deutet darauf hin, dass auch einige Bissets aus diesem Grund ihren Namen von Bisset in Fraser geändert hatten. Es gibt weitere Aufzeichnungen darüber, dass auch Mitglieder der Familien Farquharsons, Forbeses und Gordons durch diese Art zu Frasers wurden.

 

In der heutigen Zeit ist es eine große Ehre den Nachnamen des Clans in seinem eigenen tragen zu dürfen.

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